Mittwoch - 20 September 2017
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T-Shirt Verkäufe 2017

T-Shirt Verkäufe 2017

Langsam aber sicher wird es endlich mal Zeit für ein paar Zahlen, was die T-Shirt Verkäufe 2017 betrifft.
Kurz vorweg: Ich bin nicht wirklich zufrieden damit, wie das Jahr bisher läuft. Das liegt vor allem daran, dass ich die aktuellen Zahlen mit denen des letzten Jahres, die Du hier sehen kannst, immer wieder vergleiche und feststelle, dass es dieses Jahr einfach noch nicht so richtig "rollt".
Die Gründe dafür sind vielseitig und sie hier alle aufzuzählen wäre eher ermüdend und auch nicht wirklich von Belangen. 

Wie dem auch sei:
Ich stecke den Kopf natürlich nicht in den Sand und schaue, was aus den kommenden Monaten noch herauszuholen ist.
Und dieses Mal werde ich auch Zahlen von Spreadshirt.de & .com, Seedshirt, Teezily usw. mit einfließen lassen.

Viel Spaß beim Lesen und über Kommentare weiter unten freue ich mich!


MBA Verkaufszahlen 2017

147 Januar
259 Mai
0 September
202 Februar
222 Juni
0 Oktober
217 März
103 Juli
0 November
228 April
0 August
0 Dezember
1378 T-Shirts

Spreadshirt (DE) Verkaufszahlen 2017

6 Januar
7 Mai
0 September
1 Februar
12 Juni
0 Oktober
6 März
11 Juli
0 November
5 April
0 August
0 Dezember
48 T-Shirts

Spreadshirt (USA) Verkaufszahlen 2017

0 Januar
2 Mai
0 September
0 Februar
5 Juni
0 Oktober
0 März
3 Juli
0 November
0 April
0 August
0 Dezember
10 T-Shirts

Januar bis Mai 2017

Wie schon im letzten Jahr zu sehen, ebbte auch im Januar 2017 der Verkauf ab. Nach einem absoluten Rekord-Dezember war das Weihnachtsgeschäft natürlich vorüber und die Verkäufe hielten sich leicht hinter den Zahlen des letzten Jahres zurück. Was auffiel: Ich hatte viel mit unterschiedlichen Preisen experimentiert und musste feststellen, dass in 2017 die Amerikaner nicht mehr dasselbe Geld für meine Designs ausgeben wollten wie noch in 2016. Ein möglicher Grund dafür mag die wachsende Konkurrenz sein, die hier und da ansprechendere Designs auf den Markplatz geworfen haben könnte.
Ein weiterer Grund war das Problem der illegalen Kopien. Viele meiner sehr gut laufenden Designs wurden von anderen teilweise oder komplett kopiert und zusätzlich günstiger angeboten als meine. Dreist! 
Ein paar dieser Designs konnte ich Amazon erfolgreich melden, so dass viele, aber vermutlich nicht alle, wieder vom Marktplatz verschwanden.


Juni, Juli & August 2017

Im Juni und Juli machte Amazon Ernst.
Jeder Teilnehmer wurde aufgefordert bis zum 15.6.2017 sämtliche eigene Designs auf Copyright-Vergehen und markenrechtliche Probleme zu prüfen. Wer das nicht befolgte und entsprechend regelwidrige Designs weiterhin zum Verkauf anbot, wurde erst ermahnt und dann rausgeschmissen.

Bei mir führte das vor allem dazu, dass ich keine Zeit hatte, mich um die Gestaltung neuer Designs zu kümmern, sondern alle noch ca. 500 verbliebenen Designs kritisch zu überprüfen. Natürlich habe ich von Anfang die Finger von verdächtigen Designs gelassen und bereits vor dem Einstellen auf Merch By Amazon Markenrecht und die potentielle Verletzung bestehender Copyrights überprüft. Viele - auch gut laufende Designs - habe ich dann aber aus großer Vorsicht dennoch entfernt und trotzdem haben mich ein paar Email-Warnungen von Amazon ereilt, in denen ich aufgefordert wurde, bestimmte Designs aus meinem Katalog zu entfernen.

Letzteres ist ein Grund dafür, dass der Juli richtig mies lief. Dazu kommt die vermutete Sommerflaute, die auch letztes Jahr während der USA Ferien auftrat und erst im September langsam verschwand.

Zu hoffen bleibt, dass die folgenden Monate wieder besser laufen. Seit einigen Monaten nutze ich die Software Merchinformer *, die mir schon sehr gut dabei geholfen hat, neue T-Shirt Ideen zu finden. Ich werde sie nun umso intensiver einsetzen und noch mehr Kreativität in meine Designs einfließen lassen - Unabhängig davon, ob ich sie selber kreiere oder erstellen lasse.


Spreadshirt.de & .com

Dass es bei Merch By Amazon auch mal schlechter laufen kann, hat dazu geführt, dass ich mich umso mehr um neue / andere Markplätze bemüht habe. Spreadshirt hatte ich schon seit Jahren genutzt und schon um 2002 erste T-Shirts über die Plattform verkauft. Nach dem Wahnsinns-Erfolg mit MBA war Spreadshirt in meiner Gunst etwas ins Hintertreffen geraten und nun wollte ich den Verkauf wieder forcieren und mein T-Shirt Geschäft auf mehrere Füße stellen.

Vorteile von Spreadshirt

Der Vorteil von Spreadshirt liegt vor allem in der Produktauswahl. Im Vergleich zu MBA, wo bisher nur 2 unterschiedliche T-Shirt Typen erstellt werden können, findet man bei Spreadshirt eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte, die man seinen Kunden anbieten kann. Von T-Shirts aller Art über Hoodies, bis hin zu Baby Stramplern, Küchenschürzen, Handyhüllen usw. findet man dort nahezu alles, was man mit dem Thema "Merch" in Verbindung bringen könnte. 
Ein weiterer Vorteil für Blogger und andere Webseitenbetreiber ist die Möglichkeit, dass man eigene Themenshops erstellen kann, die auf der eigenen Webseite eingebunden werden können. So ist es in wenigen und unkomplizierten Schritten möglich, seinen eigenen T-Shirt / Merch Shop ins Leben zu rufen.

Produkte bei Spreadshirt

Spreadshirt Produktauswahl

Nachteile von Spreadshirt

Der wohl größte Nachteil von Spreadshirt ist die Reichweite. Nicht annähernd so viele Menschen landen pro Tag auf Spreadshirt.de oder .com wie auf Amazon.com oder Amazon.de.
Okay, auf Amazon sucht natürlich nicht jeder nach einem T-Shirt. Dafür wird es den einen oder anderen geben, der nach einer Bohrmaschine und dem Geschenk für Opa noch ein Shirt nebenbei in den Warenkorb packt.

Vergleich Amazon.com & Spreadshirt.com

Amazon.com Besucher

Besucher Amazon.com / Quelle Semrush.com


Besucher Spreadshirt.com

Spreadshirt.com Besucher / Quelle Semrush.com

Ausblick Spreadshirt

Die Verkaufszahlen auf Spreadshirt.de und .com sind im Vergleich zu MBA noch nicht oder nur kaum erwähnenswert. Dennoch finde ich es sehr wichtig, dass man auch geschäftlich unabhängig bleibt und nicht alles auf eine Karte setzt. Schnell kann es zuende sein, weil MBA eingestellt wird, die Konkurrenz zu groß wird oder weiß der Geier was. Unterm Strich sollte man sein Ziel weiterhin im Blick haben und alles dafür tun, dass es klappt.


September 2017

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4 Kommentare

  1. Hallo Keno,

    ich bin jetzt seit etwa 2-3 Monaten bei Spreadshirt (nur D-A-CH) und MBA dabei.

    Meine Bilanz:

    MBA – Ø 6 Stück pro Woche – 30 Designs Online – 500 Designplätze
    Also etwa 20% /pro Woche, wenn man das ins Verhältnis zu den online geschalteten Designs setzt.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich damit für den Anfang zufrieden sein kann oder nicht. Von Zahle wie bei dir kann ich im Moment nur träumen.
    Du hast 1000 Motive online, hab ich das mal richtig gelesen?

    Was mich an MBA tierisch abnervt, ist die manchmal wahllose Ablehnung von Motiven und der unterirdische Support. Das eine Motiv geht durch, dass selbe mit anderem Schriftzug nicht. Grund – Trademark
    Die zumindest ich nicht finde. Ich checke das immer dort -> https://www.uspto.gov/trademarks-application-process/search-trademark-database
    Gibts ne andere oder bessere Möglichkeit?
    Hab dort nämlich keine Eintragung gefunden. Oder wird auch abgelehnt, wenn in den Keywords eine Trademark (unbewusst) steht?

    Spreadshirt gefält mir sehr gut. Hat man aber keinen eigene Shop und sich als Marke, wird es auf dem Martkplatz hart. Sehr sehr viele gute Designs und dazu eine schlechte Suchmaske, mach die eigenen Motive häufig schwer auffindbar. Umso mehr hab ich mich über meine ersten 10 Verkäufe gefreut 😀
    Ich hoffe das sie ihre Plattform noch etwas besser in den Griff bekommen. Freischaltungen dauern teilweise ewig und die Preise sind nicht wirklich der Kracher.

    • Hallo Mahtchello,

      vielen Dank für Deinen Kommentar!

      Auf der Seite bist Du schon ganz richtig.
      Ich nutze auch immer das Tess und schalte dann auf “live”, so dass nur noch Marken angezeigt werden, die aktuell aktiv sind.
      Als zweites schaue ich auch immer wieder auf Trademarkia.com vorbei und prüfe dort.
      Und die dritte Variante ist der Trademarkchecker in Merchinformer.
      Merchinformer ist kostenpflichtig, lohnt sich aber – hier ein Link dorthin – https://www.selbststaendigkite.de/MI *
      Du kannst dort – je nach Plan, den Du gebucht hast, bis zu 8.000 Trademarks im Blick behalten und dann rechtzeitig reagieren.

      Darf ich fragen, wie Du nach Trademarks suchst?
      Welche Begriffe gibst Du ein?
      Wenn schon viele Designs von Amazon abgelehnt wurden, dann wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig.
      Sie schmeißen aktuell sehr viele Leute raus, die gegen Trademarks verstoßen.

      Spreadshirt ist eigentlich der erfahrenste Anbieter, was T-Shirts on Demand angeht.
      Die Druckergebnisse sind sehr gut und die Qualität der Produkte ist meist viel besser als bei anderen Anbietern.
      Was stimmt ist, dass man als Designer nicht so viel herausbekommt. Mehr bekommst Du, wenn Du eine eigene Webseite erstellst und dort einen Shop für Deine Spreadshirt Produkte einbaust. Dann bekommst Du neben dem Designpreis noch eine Affiliate Provision hinzu. Dann können es gut und gern mal zwischen 2.50 bis 8.00 € pro verkauften Artikel sein.
      Das lohnt sich dann schon eher.

      Also immer schön am Ball bleiben und auf keinen Fall aufgeben.
      Und: Sei sehr sehr vorsichtig mit den Trademarks!!!

      Bis denne!
      Keno

      • Ich suche eigentlich immer auf o.g Seite nach entsprechenden Wörtern oder Wortfolgen, dazu halt logischer Verstand 😀

        Aber ich steig bei den Ammis auch nicht ganz durch. Obs zum Beispiel Beschränkung von Nizza Klassen gibt, wie in Deutschland.

        Abgelehnt wurden bisher zwei Motive, ist ja nicht so da ich das mutwillig mache 😉
        Ich hab das Gefühl die bestrafen einen auch für Keywords, in denen Trademarks genannt werden.

        Denn für den Spruch konnte ich keine trademark finden, daher wäre e toll, wenn Amazon da etwas transparenter agieren würde.

        • Hey Mahtchello,

          klingt ja erstmal ganz gut, was Du da schreibst!

          Wichtig ist natürlich, dass Du Trademarks und Unternehmensmarken nicht nur im Design sondern eben auch im Text vermeidest.
          In den Terms steht außerdem, dass Du keine Domains im Text unterbringen darfst.
          Eigentlich ist es recht eindeutig definiert, was man darf und was nicht.
          Lieber immer ein bisschen vorsichtiger sein als zu offensiv.

          Darf ich mal konkret fragen, um welchen “Spruch” es sich handelt?
          Vielleicht kann ich helfen.

          Schöne Grüße!
          Keno

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