Donnerstag - 19 April 2018
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Profitable T-Shirt Nischen finden

2. Teil Merch By Amazon Tutorial: So findest Du profitable T-Shirt Nischen

Hallo und vielen Dank, dass Du auch den 2. Teil meines Merch By Amazon Tutorials besuchst.

Langsam aber sicher geht's mit dem Verkauf Deines ersten Artikels auf Amazon.com los. Deshalb zeige ich Dir in diesem Teil, wie Du profitable T-Shirt Nischen auf Amazon findest und später in entsprechende Designs umsetzt.

Hier lernst Du also Schritt für Schritt, wie Du auf konventionelle Art und Weise ohne weitere technische Hilfsmittel erfolgreiche T-Shirt Ideen entwickelst.

Ungeduldig?

Wenn Du ungeduldig bist und lieber den schnelleren Weg zum Erfolg suchst und Du Dir die einzelnen Schritte auf dieser Seite lieber sparen möchtest, dann solltest Du Dir das Merch Informer Tutorial ansehen. Dort lernst Du, wie Du mit der kostenpflichtigen Software quasi eine Abkürzung nimmst und sämtliche hier vorgestellten Schritte im Handumdrehen erledigen kannst.

Profitable T-Shirt Nischen für Merch By Amazon finden

Es ist mittlerweile 2018 und Merch by Amazon (MBA) ist in das 4. Jahr seit seiner Gründung gestartet.
Und obwohl neue Designer nur noch per langwierigen Bewerbungsverfahren zugelassen werden, tummeln sich immer mehr Designer auf Amazon.com und wollen ein Stück vom großen MBA Kuchen abbekommen. Die Konkurrenz um lukrative Nischen wächst rasant.

Was hat sich seit 2015 verändert?

Seit dem Start in 2015 hat sich einiges verändert!
Aufgrund der Vielzahl von Designern und hunderttausenden neuen T-Shirt Ideen ist der Print On Demand Markt mehr oder weniger gesättigt. Die Kunst besteht heute also nicht mehr nur darin, tolle und gut aussehende Designs zu kreieren, sondern ebenso darin, überhaupt eine profitable Nische zu finden und mit einem entsprechenden Design zu besetzten, zu dominieren und regelmäßige Einnahmen zu generieren.

 
Die Recherche nach einer solchen profitablen Nische ist nun also das Fundament eines erfolgreichen Merch Imperiums.

Was sind profitable T-Shirt Nischen?

Zunächst muss ich an dieser Stelle kurz definieren, was ich eigentlich mit einer profitablen T-Shirt Nische meine:  

  • Mindestens 1-10 Verkäufe pro Monat
  • Wenige Mitbewerber
  • Schlechte Designs von Konkurrenten
  • Listing Optimierung

Gehen wir also mal der Reihe nach, was ich genau mit diesen einzelnen Punkten meine:

1. Mindestens 1-10 Verkäufe pro Monat

Um überhaupt von einer profitablen Nische sprechen zu können, müssen natürlich T-Shirts verkauft werden. Wenn sich ein Shirt mindestens 1-10x pro Monat verkauft, ist für mich dieses Kriterium abgehakt und es kann zum nächsten Kriterium weitergehen.
Sind 1-10 Verkäufe pro Monat eher nicht möglich, suche ich nach einer neuen Nische.

Jetzt fragst Du Dich wahrscheinlich, woher ich wissen will, welches T-Shirt sich wie oft auf Amazon.com verkauft. Genau, eine gute Frage, die ich hier beantworten möchte.

Der Amazon BSR Rank

Schon mal vom Amazon BSR Rank gehört?
BSR ist eine Abkürzung und steht für Best Seller Rank.
Für jede Produktkategorie- und für die Unterkategorien gibt es einen BSR.
Egal, welches Produkt Du Dir auf Amazon.de oder .com ansiehst, Du wirst immer einen ähnlichen Text wie den folgenden auf der Produktseite unterhalb der Artikelbeschreibung finden.

BSR für Merch By Amazon T-Shirts

lBestseller Rank für Merch By Amazon T-Shirts

Hier wird in der Hauptkategorie "Clothing, Shoes & Jewelry" der Rang 183.107 angegeben und in der Unterkategorie "T-Shirts" Rang 2.986.

Was hat das nun zu bedeuten?
Je höher der BSR ist, desto mehr wird pro Monat von dem entsprechenden Produkt verkauft. Platz 1 verkauft also mehr als Platz 2, 3 oder 183107 - logisch!

BSR ≈ 100.000
= ca. 1 Verkauf pro Tag

(Gilt für Amazon.com)

In der für uns wichtigen Kategorie, in der die MBA Artikel gelistet werden "Clothing, Shoes & Juwelry" bedeutet ein BSR von 100.000 ca. 1 Verkauf pro Tag, was natürlich schon ein sehr gutes Ergebnis wäre, wenn man es ebenfalls erreichen könnte.

Amazon BSR ist relativ

Wichtig ist, dass der BSR nur das relative Verhältnis widerspiegelt. Verkaufen sich Deine Produkte und die von anderen gleichermaßen, bleibt der BSR in einem ähnlichen Bereich. Verkaufst Du mehr als Deine Konkurrenz, steigt Dein Produkt im Best Seller Rank.
Im Umkehrschluss heißt das auch, dass mehr Verkäufe nicht zwingend einen höheren BSR bedeuten müssen.


2. Wenige oder viele Mitbewerber?

Wenn der BSR für mich stimmt und monatlich ein paar Verkäufe möglich sind, schaue ich mir die Nische etwas genauer an. Als erstes sehe ich mir sämtliche T-Shirts an, die bereits in dieser Nische mit einem ähnlichen Spruch oder Design zum Verkauf bereit stehen.

Dabei frage stelle ich mir folgende Fragen:

  • Wie viele Mitbewerber gibt es in dieser Nische?
  • Ist noch Platz für ein weiteres Design?

Wenn ich das Gefühl habe, dass die Nische noch nicht entscheidend besetzt ist und es durchaus noch Platz für ein weiteres Design gibt, dann ist auch dieser Kritikpunkt für mich abgehakt und es kann zum nächsten weitergehen.


3. Schlechte Designs von Konkurrenten

Nun schaue ich mir an, mit welcher Qualität ich konkurriere.
Meist ist es so, dass bessere und hochwertigere Designs eingestellt werden, wenn potentiell viel in der Nische verdient werden kann. Ausnahmen bestätigen die Regel und deshalb stimmt meine Behauptung eben leider nicht immer.
Je einfacher die Designs in einer Nische sind, desto leichter ist es natürlich etwas herzustellen, was die etablierten um Längen schlägt. 


4. Listing Optimierung

Im letzten Schritt sehe ich mir schließlich das Listing der Konkurrenzprodukte an.
Kritikpunkte sind hier, ob das Listing bereits für die Amazon Suche optimiert wurde. Wenn ich also sehe, dass die Konkurrenz auch hier sämtliche Möglichkeiten nicht ausschöpft, ist das ein weiterer Grund, warum ich in dieser Nische Produkte veröffentlichen werde.

Beispiel für ein ganz ordentliches Listing mit Verbesserungsmöglichkeiten:

Produkt Listing eines MBA Trump T-Shirts

Für die Bewertung sind folgende Punkte wichtig:

  1. Brand- bzw. Markenname
  2. Produktname,- Titel
  3. Preis
  4. Bullet Points

1. Brand- bzw. Markenname

Mit dem sogenannten Brandname (1.) beginnt die Listing Optimierung und das Amazon SEO. Nach meiner bisherigen Erfahrung sollte man ihn nutzen und bereits hier Keywords platzieren, die für die Produktsuche von Bedeutung sind.
Im obigen Beispiel wurde das ebenfalls gemacht. Sowohl "Trump Shirts" als auch das Wort "Buttercup" kommen im Markennamen vor.

WICHTIG:
Wer mit MBA startet, der wird vermutlich einen einzigen Markennamen im Hinterkopf haben, unter dem sämtliche Designs veröffentlicht werden sollen. Das hätte auf der einen Seite den großen Vorteil, dass man es über die Zeit zu einem gewissen Bekanntheitsgrad auf Amazon.com schaffen könnte, wenn immer mehr Menschen Shirts kaufen und bei Gefallen später nur noch den Brandname in der Amazon Suche eingeben und weitere T-Shirts bestellen.

Auf der anderen Seite hat dieses Vorgehen jedoch auch Nachteile:

  1. Der Markenname kann so nicht als weiteres Feld für die Keywords genutzt werden.
  2. Die Konkurrenz benötigt nur einen einzigen Klick auf Deinen Markennamen und schon kann er / sie sich in Ruhe Deine besten Shirts ansehen und ähnliche Designs veröffentlichen.

2. Produktname & Titel

Als nächstes schaue ich mir an, ob auch der Produktname - also der Titel für die Amazon Suche optimiert wurde. In unserem Beispiel ist das der Fall. Sowohl "Trump" als auch "Suck it up Buttercup" kommen darin vor und genau diese zwei Keywords sind diejenigen, für die das Listing optimiert wurde.


3. Preis

Auch hierauf sollte man unbedingt achten, wenn man ein Listing bzw. die die Nische bewerten möchte.
Wenn ein Produkt mit hohem BSR sehr günstig angeboten wird - zwischen ≤ 13.99 und 16.99 $ bleibt nicht mehr viel für uns Designer über. Die Chance auf sehr viele Verkäufe müsste also schon gegeben sein, um die Nische als wertvoll zu beurteilen.
Wenn Du es jedoch schaffst ein treffenderes und noch "besseres" Design zu veröffentlichen, dann kannst Du auch mit höheren Verkaufspreisen experimentieren.


4. Bullet Points

Ganz zum Schluss lässt sich ein Listing auch danach beurteilen, ob die Bullet Points (4.) optimiert wurden. In unserem Beispiel wäre da noch Verbesserungspotential. 
Hier sollte man textlich den potentiellen Käufer zum Kauf bewegen und weitere Keywords, bei denen man in der Amazon Suche auftauchen möchte, gestreut werden.

ACHTUNG:
Sogenanntes Keyword-Stuffing ist nicht mehr erlaubt und sieht für den Kunden ohnehin seltsam und vor allem sinnlos aus.
Suche Dir verwandte Begriffe heraus, die zum Haupt-Keyword passen und füge sie in den Fließtext mit ein. Neben "Donald Trump" wären in diesem Beispiel Begriffe wie "Election", "Clinton", "United States", "White House" und ähnliches sinnvoll.


Wie findest Du interessante T-Shirt Nischen?

Ganz zum Schluss interessiert es mich natürlich auch, wie Du Deine T-Shirt Nischen recherchierst. 
Gehst Du systematisch und ähnlich wie ich vor oder lässt Du Dich einfach inspirieren, wenn Du neue Designs kreierst?

Ich bin sehr auf Deinen Kommentar gespannt.

Über Keno

Probiere doch auch mal dieses hier...

4. Teil Amazon Merch Tutorial: T-Shirt Designs kaufen – Meine Fiverr Erfahrung

Herzlich Willkommen im 4. Teil des Amazon Merch Tutorials. Heute geht es endlich um den wohl wichtigsten Teil, den ich platt "T-Shirt Designs kaufen" betitelt habe. Wie ich vorgehe, um Designer zu finden und wie meine Fiverr Erfahrung ausfällt, liest Du ebenfalls in diesem Artikel.

  • Hab da mal ne Frage zu den Bullet Points.
    Beim ersten Punkt ist es ja klar, mit ganzen Sätze und so.
    Aber beim 2.Bulletpoint sehe ich immer noch viele Leute,ndie da einfach nur Keywords drin haben.Und die sind erfolgreich damit.Zumindest sagt das Merchinformer.Also ist es sinnvoll bei beiden Punkten, in Sätzen zu schreiben?

    • Hey Dirk,

      danke für Deinen Kommentar!

      Ich würde es Dir dringend empfehlen, Dich an die “Content Policy” (LINK) von MBA zu halten.
      Unter Punkt 3.3 steht dort sehr deutlich, dass “Keyword Stuffing” nicht erwünscht ist.
      Ich würde es daher lassen, denn früher oder später schließen sie Deinen Account, wenn Du häufiger gegen die Content Policy verstößt.

      Am Ende soll die Qualität für den Amazon Kunden stimmen.
      Insofern finde ich es auch logisch, dass man in einer Artikelbeschreibung keine Anreihungen von Keywords findet, die mit dem Artikel nichts zu tun haben.

      Die Kunst ist es eben, viele relevante Keywords in einem Fließtext unterzubringen. Das ist im normalen SEO und auch bei Amazon die Herausforderung. Mit etwas Übung wird es Dir aber sehr leicht fallen.

      Probiere es aus und beschränke Dich auf die wichtigsten und relevantesten Keywords.

      Viel Erfolg und Grüße!
      Keno

      • Ich hab ja auch ganze Sätze drin.Mich hat halt nur gewundert dass da ganz oben noch immer Leute mit Keywortstuffing rum kriechen.Und auch noch erfolgreich damit sind.Laut Informer.

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