Donnerstag - 25 Juli 2019
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Getresponse vs Mailchimp – Meine Erfahrungen mit beiden Newsletter Anbietern

Heute ist ein besonderer Tag! Warum?
Vielleicht ist Dir beim Lesen meines Blogs aufgefallen, dass ich den letzten Artikel bereits vor langer, langer Zeit geschrieben hatte.
Das hat nichts mit einer Schreibblockade oder ähnlichem zu tun, sondern einzig und allein damit, dass ich mich voll und ganz auf andere Dinge konzentriert habe, über die ich in einem anderen Artikel später mehr erzähle werde.

Hier und heute, aber auch in den kommenden Tagen und Wochen geht es um die Vor- und Nachteile zweier großer und sehr beliebter Newsletter Anbieter, von denen Du sicherlich schon das eine oder andere Mal gehört hast: Nämlich um Getresponse vs. Mailchimp.

Dieser Artikel ist also heute noch nicht fertig und abgeschlossen. Er wird quasi über die nächsten Monate immer weiter ergänzt. So kann ich meine Erfahrungen – insbesondere mit GetResponse – zunächst sammeln und dann Schritt für Schritt auf dieser Seite kundtun.

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GetResponse vs. Mailchimp – Meine Erfahrungen & warum ich diesen Artikel überhaupt schreibe

Vor einigen Wochen wurde ich von GetResponse zum sogenannten Blogger Programm eingeladen. Ich habe mich im Rahmen dieses Programms dazu bereit erklärt, die Funktionen, Support, Statistiken etc. auf Herz und Nieren zu testen und in regelmäßigen Abständen darüber zu berichten – positiv wie negativ. Als Gegenleistung kann ich die Dienste des Unternehmens im Rahmen des Plus Programms*, das ab 45,- € monatlich erhältlich ist, kostenlos nutzen.
Klingt doch ganz vernünftig oder was denkst Du?

Nun bleibt noch die Frage, warum dieser Artikel “GetResponse vs. Mailchimp” heißt.
Ganz einfach:
Ich vergleiche die beiden Anbieter – Mailchimp nutze ich immerhin schon seit einigen Jahren in der Basis-Version – und versuche im Laufe des Artikels heraus zu stellen, für wen und welche Einsatzzwecke Mailchimp die bessere Wahl und für wen sich GetResponse eher eignet.

Los geht’s.

GetResponse:

Bevor ich ins Detail gehe, was die Funktionen und Kernkompetenz(en) von GetResponse angeht, hier noch ein paar generelle Infos rund um das Unternehmen und was GetResponse überhaupt ist:

  • Bereits 1997 von Simon Grabowski gegründet.
  • 1998 wird die Domain GetResponse.com registriert.
  • Erstes Büro wird ebenfalls 1998 in Polen eröffnet.
  • 2000 wird das Produkt “Smart Autoresponder” auf den Markt gebracht
  • 2003 hat GetResponse bereits 6 Angestellte.
  • 2004 wird ein kanadisches Support Team ins Leben gerufen.
  • 2005 wird der erste Blogartikel veröffentlicht.
  • 2007 werden die ersten E-Mail Vorlagen veröffentlicht.
  • Auch 2007 wird ein Büro in Halifax, Kanada eröffnet.
  • 2008 werden 150 weitere E-Mail Vorlagen veröffentlicht.
  • 2009 wird GetResponse zum weltweit agierenden Unternehmen und nimmt Rang 2 auf der Liste der größten E-Mail Marketing Anbieter ein.
  • 2010 hat das Unternehmen bereits 100 Angestellte.
  • 2011 ist GetResponse in Englisch, Deutsch, Portugiesisch & Französisch verfügbar.
  • 2012 Gewinner des Stevie Awards.
  • Ebenfalls 2012 Entwicklung des aktuellen Logos & 12 Milliarden verschickte Newsletter.
  • 2013 ermöglicht GetResponse als 1. Newsletter Anbieter “responsive” E-Mails.
  • Seit 2013 200 Mitarbeiter weltweit und 300.000 Kunden.
  • 2014 hat GetResponse 250 Mitarbeiter.
  • 2016 werden neue Büros in Indien & Malaysia geöffnet.
  • 2018 feiert GetResponse bereits den 20. Geburtstag.
  • DSGVO Felder werden 2018 veröffentlicht.

Funktionsübersicht von GetResponse

GetResponse startete bereits 1997 mit einem E-Mail Autoresponder und hat sich seitdem quasi zu einer eierlegenden Wollmilchsau im Online-Marketing weiterentwickelt. Aktuell gehören im bereits oben erwähnten Plus Plan* folgende Funktionen:

  1. E-Mail Marketing
  2. Landing Pages
  3. Auto-Funnel
  4. Webinare
  5. uvm.

Wer hinter GetResponse also “nur” die Newsletter Funktion vermutete, der oder die lag nicht ganz richtig :-). Mir ging es ähnlich; als ich mich zum ersten Mal einloggte und das Dashboard sah, machte mir der schiere Funktionsumfang ein wenig Angst und Bange. Es dauert bei den meisten GetResponse Anfängern vermutlich etwas, bis man sich durch alle Menüpunkte hindurch gearbeitet und einen Überblick hat.

Nun aber der Reihe nach und was sich hinter den stichpunkt-artig aufgeführten Funktionen alles verbirgt und wie wir sie als Online-Marketing “Gurus” für uns sinnvoll nutzen können. Hier die Beschreibung der zunächst wichtigsten Dienste:

1. GetResponse E-Mail Marketing

E-Mail Marketing ist meistens genau das, wonach viele Online-Unternehmer oder schlichtweg Menschen mit einer Webseite als erstes suchen. Sobald sich ein paar Besucher im Blog oder auf dem Kontaktformular tummeln und auch Kommentare im Blog hinterlassen werden, hat die Einrichtung eines eigenen Newsletters durchaus Sinn.
Vielerorts hört man den Slogan, dass “das Geld in der Mailing-Liste sitzt / ist” oder so ähnlich. Damit ist in erster Linie gemeint, dass eine E-Mail Newsletter Liste den höchsten (Vermögens-) Wert eines Online-Unternehmens darstellen soll / kann. Klar, je mehr Menschen und brennende Fans man mit wenigen Klicks erreichen kann, desto wahrscheinlicher ist es, dass man ihnen auch den einen oder anderen Euro aus der Tasche locken kann – natürlich nur mit sinnvollen Produkten und Infos, die der Leserschaft etwas bringen.

2. GetResponse Landing Pages inkl. Split-Testing & Domain Mapping

Nicht alle, die diesen Artikel lesen, werden auf Anhieb wissen, was Landing Pages sind. Daher folgt hier eine kurze Erläuterung:
Landing Pages, in der deutschen Version von Google Analytics auch Zielseiten genannt, sind die Seiten einer Webseite, auf denen Besucher zum Einstieg landen und sich dann im Idealfall durch den Rest der Webseite hindurch lesen und gewünschte Handlungen vornehmen. Meistens erreichen Leser diese Landing Pages, nachdem sie auf das Ergebnis einer Suchmaschinen-Suche geklickt haben. Zielseiten werden meistens so gestaltet und beworben, dass eine bestimmte Handlung von den Besuchern “stimuliert” wird wie:

  • Produkt kaufen
  • Newsletter abonnieren
  • Download tätigen
  • Telefonische Beratung anfordern
  • Termine vereinbaren
  • etc.

Die Gestaltung der Zielseite sollte dabei so simpel wie möglich sein, so dass von dem Zweck einer Landing Page nicht abgelenkt wird.

Mit der GetResponse Landing Page Funktion, die hier noch genauer beschrieben wird*, kannst Du im Handumdrehen und ohne Ahnung von Grafik Design oder Programmierung haben zu müssen, Deine eigenen Landing Pages erstellen. Der sogenannte “visuelle Seiteneditor” macht es möglich.

Aber nicht nur das: Sogar Split-Testing ist möglich, was gleichbedeutend damit ist, dass Du zwei oder mehrere Landing Pages mit dem gleichen Zweck gegeneinander antreten lassen kannst, um die mit der besten Konversionsrate herauszufinden. Genial.

Was auch nicht ganz unwichtig ist:
Du kannst die Domain, auf der die in GetResponse erstellten Landing Pages angezeigt werden, individuell gestalten und sogar per Domain-Mapping Deine eigene Domain nutzen. Das hat den Vorteil, dass nicht irgendeine Misstrauen erregende Fantasie-Domain beim Betreten der Landing Page auftaucht, sondern die für den Besucher gewohnte.

3. GetResponse Auto-Funnel

Die Einrichtung des GetResponse Autofunnels ist ebenfalls nicht allzu schwer.
Moment, Du weißt noch nicht, was ein Autofunnel, bzw. ein Funnel überhaupt ist? Okay, dann trichter ich Dir jetzt kurz ein, was damit gemeint ist:

Funnel ist das englische Wort für Trichter.
Ein Trichter ist dafür da, dass man oben eine große Menge Wasser, Sand usw. einfüllen kann ohne etwas zu verschütten. Weiter unten verengt sich ein Trichter und am verengten Auslass kann eine kleine Menge des eingefüllten Materials wieder sicher hinaus.

Aus Marketing Sicht ist ein Funnel so zu beschreiben:
Täglich Surfen im Idealfall mehrere Besucher auf Deiner Webseite. Sie klicken hier und klicken da, Viele werden bereits nach kurzer Zeit wieder das Weite suchen und kehren nie wieder auf Deine Seiten zurück. Dann gibt es weitere Besucher, die sich etwas genauer umschauen, etwas in das Suchfeld eingeben und gezielt nach Antworten auf bestimmte Fragen suchen. Manche melden sich für einen Newsletter an, andere schreiben Dich persönlich an und so weiter. Sie sind also in unterschiedlichen Findungs-Phasen auf der Suche nach einer Lösung ihres Problems.
Der Funnel ist nun im Idealfall so aufgebaut, dass aus der großen Menge von Besuchern so viele wie möglich zu Kunden werden. Und der Auto-Funnel von GetResponse hilft dabei, jeden einzelnen Schritt dieses Trichters so aufzubauen, dass er möglichst viele in die nächste Trichter-Stufe bringt. Wie das im Einzelnen funktioniert, werde ich an anderer Stelle genauer erklären.

Wie das alles mit den Funnels funktioniert und worauf es beim Trichtern wirklich ankommt, kannst Du hier, und auch hier lesen.

4. GetResponse Webinare

Vermutlich hast Du schon mal an einem Webinar teilgenommen?
Du weißt noch gar nicht, was Webinare überhaupt sind?

Einer der Gründe, warum ich nicht lange gezögert habe, am Blogger Programm teilzunehmen, ist die Möglichkeit, mit GetResponse auch Webinare veranstalten zu können. Genau mit der Funktion GetResponse Webinare, über die Du hier noch weitere Infos* erhälst, kann man das nämlich machen.

Also…Webinare sind im Grunde genommen Online-Seminare. Jemand, der wortgewandt und plietsch, wie man es hier im Plattdeutschen sagen würde, ist, hat sich diese Wortkreation wohl in einer ruhigen Minute ausgedacht und damit den Nagel auf den Kopf getroffen.
Webinare, eine präzisere Definition findest Du hier, haben gegenüber konventionellen Seminaren einige Vorteile:

  • Keine Raummiete
  • Keine Fahrt- und Hotelkosten
  • Speis & Trank aus dem eigenen Kühlschrank
  • Gilt für Vortragenden als auch für Teilnehmende

Je nach Webinar Anbieter hat man verschiedene Funktionen im Online-Hörsaal zur Hand, die die Präsentation und Vorführung des Lehrstoffes sehr angenehm machen können.
Dazu gehören z.B:

  • Chat
  • Screen Sharing
  • White Board Funktion
  • Umfragen & Abstimmungen
  • Teilnahme auch per Smartphone & Tablet
  • Webinar Aufzeichnung
  • Integration von externen Videos
  • Teilen von Dokumenten und Bildern
  • usw.

Im Plus Plan von GetResponse sind bis zu 100 Webinar-Teilnehmer pro Sitzung möglich.
Das kostet bei anderen Webinar-Anbietern dann alleine schon um die 50 € pro Monat – ohne sämtliche andere Funktionen, die ich oben schon erwähnt habe.

GetResponse Preise

Die GetResponse Preise hatte ich ja schon weiter oben verlinkt.
Es gibt insgesamt 4 Preiskategorien:

  1. Basic ab 13 € / Monat
  2. Plus ab 45 € / Monat
  3. Professional ab 89 € / Monat
  4. Enterprise ab 1.199 € / Monat

Die Höhe der monatlichen Kosten richtet sich dabei danach, wieviele Newsletter Abonnenten mit Nachrichten versorgt werden müssen. Die oben erwähnten Preise wurden anhand einer Listengröße von 1.000 Abonnenten gewählt. Bei 10.000 Abonnenten sehen die Preise folgendermaßen aus:

  1. 59 € für Basic
  2. 85 € für Plus
  3. 145 € für Professional
  4. 1.199 € für Enterprise

Möchte man nicht monatlich sondern jährlich zahlen, wird’s deutlich günstiger.
Wer nur alle zwei Jahre zahlen möchte, der bekommt einen noch größeren Rabatt.

Die Preisgestaltung von GetResponse lässt sich also sehr individuell und an die unternehmerischen Gegebenheiten jederzeit anpassen.

Wenn Du GetResponse kostenlose testen möchtest – dann kannst Du hier klicken und Dich für ein 30 Tage Demo registrieren*.

GetResponse & DSGVO

Ehrbare Online-Unternehmer, zu denen ich auch mich zählen würde, kümmern sich natürlich um sämtliche Belange ihrer Leserschaft. Nicht nur inhaltlich sondern auch rechtlich. Dazu gehören unter anderem, aber nicht nur, Themen wie der Datenschutz und dementsprechend auch die sogenannte DSGVO.
Natürlich muss man sich also auch einen Kopf darum machen, wie sich die Newsletter Provider mit dem Thema Datenschutz auseinandersetzen und was mit den Daten der Abonnenten geschieht, wenn sie in den Tiefen externer Server – möglicherweise in den USA oder sonstwo – gespeichert werden.
GetResponse hat seinen Sitz unter anderem in Polen und wurde dort auch gegründet. Das ist insofern gut, weil auch Polen zur EU gehört und dort ansässige Unternehmen automatisch der DSGVO verpflichtet sind. Oder etwa nicht?

Meine Frage im Live-Support-Chat lautete in etwa, inwiefern GetResponse die DSGVO einhält und wo die Daten der Abonnenten gespeichert würden.
Die Antwort lautete wiefolgt:

Mitarbeiter Arno antwortete:

The GetResponse platform infrastructure for provision of services which you use is localized in the United States, within data centers which ensure an adequate level of personal data protection. This means that either they are Privacy Shield certified, or GetResponse has concluded Standard Contractual Clauses with such entities.

Please see here how to get the account properly setup for GDPR:
https://www.getresponse.com/help/managing-your-account/gdpr-compliance/how-do-i-get-my-account-ready-for-gdpr.html

Auf Deutsch bedeutet das:
GetResponse & DSGVO wird nach bestem Wissen und Gewissen eingehalten, aber ähnlich wie bei anderen Newsletter Providern wie Mailchimp, Active Campaign, Konvert Kit etc. pp. werden die Daten nicht in Servern in Europa gespeichert, sondern in den USA. Das sollte man beim Einrichten eines Newsletters also im Hinterkopf behalten und den potentiellen Abonnenten auch so vermitteln BEVOR sie sich per Double Optin anmelden.

GetResponse ADV Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung

Den sogenannten ADV Vertrag gibt es natürlich auch von GetResponse. Ansonsten wäre es spätestens an dieser Stelle eher unseriös sich mit dem Unternehmen einzulassen. Er steht als Download im Login-Bereich bereit. Damit die eigenen Daten ordentlich eingetragen werden können, müssen die Daten Deines Unternehmens eingetragen sein.

GetResponse & WordPress Integration

Um GetResponse & WordPress miteinander verknüpfen zu können, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  1. Das GetResponse WordPress Plugin
  2. Integration über Thrive Leads*

Wie das im Einzelnen funktioniert, werde ich an anderer Stelle noch beschreiben.
Wichtig ist für viele eben der Punkt, dass es eine unkomplizierte WordPress Integration gibt, bevor sie sich für oder gegen GetResponse entscheiden.

GetResponse & Double Opt in

Im Rahmen der Newsletter Einrichtung auf GetResponse gibt es natürlich auch die Möglichkeit, das Double Optin Verfahren als Grundeinstellung einzurichten. Das geschieht für jede einzelne Liste, die Du ins Leben rufst. Die Grundeinstellung nach dem Eröffnen eines Accounts ist SINGLE OPTIN! Also aufpassen ist angesagt, denn nur das Double Optin ist hierzulande zulässig.

Mailchimp:

Mailchimp ist einer der bekanntesten Newsletter Anbieter weltweit und dient oftmals als 1. und auch letzte Station auf der Suche nach einem preiswerten Provider.
Kein Wunder, denn Mailchimp ist mit vielen tollen Funktionen und bis zu 2.000 Abonnenten vollkommen kostenlos. 2.000 Abonnenten dürften für die allermeisten Anwender, die hin und wieder mal einen Newsletter verschicken ausreichen. Um in das Newsletter Geschehen einzusteigen und kennenzulernen, worauf es beim Versand ankommt, ist Mailchimp also eine tolle Sache, die ich dringend empfehlen kann.

Bevor ich aber auch ein paar Nachteile aufzähle, kommen hier noch ein paar Randdaten zum Unternehmen Mailchimp:

  • 2001 von Ben Chesnut und Dan Kurzius gegründet
  • Richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen und Selbstständige
  • Seit 2017 sind weitere Funktionen wie Landing Pages hinzu gekommen

Funktionsübersicht von Mailchimp

Mailchimp ist aktuell auch nicht mehr “nur” ein Newsletter Anbieter. Vielmehr hat sich das Unternehmen ebenfalls zu einer Marketing-Plattform weiter entwickelt.
Hier siehst Du einen Überblick auf die populärsten Mailchimp Funktionen:

  1. E-Mail Marketing
  2. Landing Pages
  3. E-Mail Autoresponder
  4. AB Tests

Mailchimp Kosten

Sobald man die kostenlose Grenze von 2.000 Abonnenten erreicht hat, können die Mailchimp Kosten in die Höhe schnellen. Auf der Preisübersicht findet man zunächst sehr günstige Einstiegspreise, die allerdings auf einer Zahl von nur 500 Abonnenten fußen. Sobald man dann z.B. 1.000, 10.000 oder 50.000 einträgt, wird’s ganz schön teuer. 2.500 Kontakte kann man dann beispielsweise ab einem Preis von 29.99$ “bespaßen” und das ist dann bei GetResonse schon ab 22 € monatlich zu bekommen.

Mailchimp & ein paar Nachteile

Als jemand, der ausschließlich der deutschen Sprache mächtig ist, wird’s mit Mailchimp schwer haben. Alles ist englisch und dazu natürlich in einer Marketing Sprache, die hier und da mit Fachbegriffen glänzt. Damit dürften einige potentiell gewillte Mailchimp-Neukunden wegfallen, denn nicht jeder Marketing Mensch beherrscht die Sprache…so leicht sie dem einen oder anderen auch fallen mag.

Wenn man Mailchimp kostenlos nutzt, bekommt man keinen Support!
Es ist zwar über umständliche Wege möglich, eine Kontakt E-Mail Adresse zu recherchieren, aber wirklichen Support lässt sich Mailchimp halt bezahlen. Und es ist nicht so, dass sich die wichtigsten Funktionen einfach von selbst erklären und man im Handumdrehen die perfekte E-Mail Kampagne (einfach so) auf die Beine stellt. Nein, auch bei Mailchimp ist Einarbeitungszeit gefordert.

GetResponse oder Mailchimp – Wofür soll man sich denn nun entscheiden?

Das Fazit lautet: Ausprobieren und austesten!

Wenn Du aktuell auf der Suche nach einem Newsletter Anbieter bist und Dir jetzt schon ziemlich sicher bist, dass Du auch Webinare, Funnels, Landing Pages und vieles dergleichen mehr benötigst, dann ist GetResponse sicherlich mindestens einen Blick wert. Wie ich ja bereits weiter oben erwähnt habe, kannst Du sämtliche Funktionen kostenlos für einen Zeitraum von 30 Tagen testen. Klick hier, wenn Du Dich dazu registrieren möchtest*.

Wenn Du zunächst nur E-Mails verschicken möchtest, einen Newsletter aufbauen willst und auf keinen Fall Geld dafür ausgeben möchtest, dann ist Mailchimp die bessere Lösung für Dich. Aber mal ehrlich….wenn Du möglicherweise selber Geld mit Deinem Newsletter verdienen möchtest, dann solltest Du auch bereit sein, etwas Geld in die Hand zu nehmen und in Technik investieren, die Dich und Deine Unternehmung nach vorn bringt.

Viel Erfolg und Spaß bei der richtigen Entscheidung!

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